Winzige Eiskristalle trieben vor dem Fenster vorbei und brachen das Sternenlicht in ein schimmerndes Farbenband. „So einen Effekt kenne ich!", rief Liri. „Bei mir zuhause gab es einen funkelnden Kristall, der genauso das Licht auffächerte – oben und unten genau gleich geformt, mit glatten, rechteckigen Seiten."
Ein Regenbogen aus Eisstaub
🔷 Was ist ein Prisma?
Ein Prisma hat zwei deckungsgleiche, parallele Flächen – die Grundfläche G und die Deckfläche –, verbunden durch lauter Rechtecke als Seitenflächen. Der Name kommt von der Form der Grundfläche.
Grund- und Deckfläche sind deckungsgleich und parallel. Seitenflächen sind Rechtecke. Der Name des Prismas kommt von der Grundfläche – z.B. „dreiseitiges Prisma“ bei einem Dreieck als Grundfläche.
📐 Das Netz – die Mantelfläche als Rechteck
📦 Oberfläche und Volumen
Die Oberfläche ist der Mantel plus zweimal die Grundfläche (einmal oben, einmal unten):
Manche Satellitenkomponenten und optische Instrumente in Teleskopen nutzen echte Glasprismen, um Licht zu brechen und in seine Farben aufzuspalten – dasselbe geometrische Prinzip, nur mit Licht statt Volumen.
Bei der Oberfläche wird oft die zweite Grundfläche vergessen! Merke: zweimal G – einmal oben, einmal unten.
Der Kristall vermessen
Liri trug die genauen Maße des Kristalls in ihre Himmelskarte ein – Grundfläche, Höhe, Volumen.
Kapitel 51 gemeistert!
Liri kann jetzt jedes Prisma berechnen.
„Prisma: Grund- und Deckfläche deckungsgleich. V=G·h gilt für jede Grundflächenform."