Sterni hatte sich verändert, seit sie mit Erklärus rechnete. Nicht ihre Form – aber ihre Fragen wurden größer.
Sterni hatte sich verändert, seit sie mit Erklärus rechnete. Nicht ihre Form – aber ihre Fragen wurden größer.
Bis jetzt kanntest du Zahlen bis 20. Jetzt geht der Zahlenstrahl weiter – in Zehnerschritten: 10, 20, 30 … bis 100. Jede Zehnerzahl ist wie eine Haltestelle auf einer langen Reise.
Ein Raumschiff sammelt Gesteinsproben: 34 von einem Asteroiden, 25 von einem anderen. Wie viele insgesamt? Es gibt zwei clevere Rechenwege:
Klick auf eine Karte, um den Rechenweg zu sehen! Beide führen zum selben Ergebnis: 59.
Teleskop A entdeckt 46 neue Sterne, Teleskop B entdeckt 28 weitere. Hier wird's kniffliger: die Einer 6 + 8 = 14 – das ist mehr als 10!
Ein Satellit hat 58 Fotos gemacht, 23 davon sind zu unscharf und werden gelöscht. Wie viele bleiben?
Die erste Aufgabe (58 − 23) ergibt 35 übrige Fotos.
Ein Teleskopbild zeigt 53 Sterne. 27 davon werden bereits mit Namen markiert. Wie viele sind noch unmarkiert?
Es gibt 88 offiziell anerkannte Sternbilder am Himmel.
Die Internationale Raumstation ISS braucht etwa 90 Minuten für eine einzige Umrundung der Erde.
Ohne Addition und Subtraktion könnten Astronomen nicht berechnen, wie viele Sternbilder noch fehlen oder wie lange eine Reise dauert.
Beim Zehnerübergang wird oft vergessen, dass sich die Zehnerstelle verändert.
Beispiel: 53 − 27 → Einer: 3 − 7 geht nicht → leihen → 13 − 7 = 6. Wer vergisst, dass die Zehnerstelle von 5 auf 4 sinkt, rechnet 5 − 2 = 3 statt 4 − 2 = 2 – und bekommt 36 statt 26.
Tipp: Merke dir das Leihen immer laut oder auf dem Papier – dann vergisst du es nicht!
Sterni blätterte durch ihre Notizen. 59, 74, 35, 26 – Zahlen, die vor Kurzem noch unerreichbar gewirkt hätten.
Vom Zahlenraum bis 20 zum Zahlenraum bis 100 – mit cleveren Rechenwegen statt Fingern.